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Drei Bände, in denen sich Bewusstseinsbildung, Dialog und persönliche Entwicklung als Lektüre verdichten.

Der Ereignisdialog

Am Anfang stand eine Beobachtung, die sich nicht mehr ignorieren ließ: Menschen verändern sich selten durch bessere Argumente. Sie verändern sich durch Momente – ein Satz, der bleibt, eine Stille, die alles sagt, ein Blick, der mehr verrät als tausend Erklärungen. Der Ereignisdialog ist der Versuch, diese Beobachtung wissenschaftlich zu fassen und praktisch nutzbar zu machen.

Das Buch verbindet drei Traditionen, die selten gemeinsam gedacht werden: die Prozessphilosophie Alfred North Whiteheads, für den Wirklichkeit nicht aus Dingen, sondern aus Ereignissen besteht; die moderne Neurowissenschaft um Jeffrey Zacks, die zeigt, dass unser Gehirn Erfahrung tatsächlich in Ereignissegmente gliedert, nicht in fließende Zeit; und die therapeutische Praxis, die seit Jahrzehnten weiß, dass der entscheidende Wendepunkt selten das ist, was man erklärt bekommt, sondern das, was man erlebt.

Aus dieser Verbindung entstand der Ereignisdialog als sechsstufiges Verfahren – kein weiteres Kommunikationsmodell unter vielen, sondern ein Versuch, die Frage selbst zu verändern. Nicht mehr „Warum haben Sie sich so verhalten?", sondern „Welches Ereignis hat diese Erfahrung erzeugt – und welche Bedeutung zeigt sich darin?"

Dieses Buch ist der theoretische und methodische Grundstein, auf dem die beiden anderen Bände aufbauen.

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Die Kraft des Ereignisses

Jede Theorie, die in der Schublade bleibt, verliert ihre Kraft. Das Workbook zur Kraft des Ereignisses entstand aus einer sehr praktischen Erfahrung: Seminarteilnehmer verstanden den Ereignisdialog intellektuell – und scheiterten trotzdem daran, ihn in echten Gesprächen anzuwenden. Zwischen Wissen und Können klafft eine Lücke, die kein noch so kluges Kapitel allein schließt.

Deshalb ist dieser zweite Band kein zweites Buch über Ereignisdenken, sondern die Übersetzung der Methode in den Alltag. Wo der Ereignisdialog die Landkarte liefert, liefert die Kraft des Ereignisses die Wanderschuhe: konkrete Übungen, Reflexionsfragen, Vorlagen für eigene Aufzeichnungen. Der Titel ist dabei wörtlich gemeint – nicht die Theorie über Ereignisse entfaltet Kraft, sondern das eigene, bewusst durchlebte Ereignis selbst.

Wer den Ereignisdialog gelesen hat und sich fragt „Und wie mache ich das jetzt?", findet in diesem Workbook die Antwort. Es ist bewusst schlanker gehalten – 200 statt 340 Seiten – weil es nicht erklären, sondern begleiten will.

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Geldtherapie®

Der dritte Band verlässt das abstrakte Feld der Kommunikationstheorie und wendet das Ereignisdenken auf ein Gebiet an, das die meisten Menschen für rein rational halten: den Umgang mit Geld. Ein Irrtum, wie sich zeigt.

Auch hier gilt: Nicht die Zahl auf dem Kontoauszug verändert unser Verhalten, sondern das Ereignis, das einmal unsere Beziehung zum Geld geprägt hat – ein Satz der Eltern, ein Moment der Scham, ein Verlust, der sich tief eingebrannt hat. Geldtherapie® überträgt die Methodik der ersten beiden Bände auf dieses hochemotionale Feld und verbindet sie mit Verhaltensökonomie (Kahneman), Neurowissenschaft und therapeutischer Praxis.

Damit schließt sich ein Kreis: Der Ereignisdialog liefert die Theorie, die Kraft des Ereignisses die Praxis der Methode selbst, und Geldtherapie® zeigt, wie sich dieselbe Denkweise auf ein konkretes Lebensfeld anwenden lässt, das die meisten Menschen betrifft. Drei Bände, ein Gedanke: Wir werden nicht durch das verändert, was uns erklärt wird, sondern durch das, was wir als Ereignis erleben.

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